An unserem letzten Tag in Pran Buri fahren wir erneut mit dem Shuttle zum Strand, diesmal wollen wir den kleinen Weg zum Say Beach ausprobieren und hoffen, dass sich die Wanderung lohnt.
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| An jeder Ecke bieten sich schöne Ausblicke. |
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| Die Thais laufen hier auch mit Flipflops durch. |
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| Am Strand angekommen müssen wir feststellen, dass die Flut leider den kompletten Strand überschwemmt... so was Dummes, mit den Gezeiten hatten wir irgendwie gar nicht gerechnet... |
Also warten wir ein bisschen, erkunden die Felsen und Spalten, essen Mandarinen und hoffen, dass die Ebbe schon bald den Strand sichtbar werden lässt.
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| Mehr Hüpfweg als Wanderweg. |
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| Angeschwemmter Müll aus dem Meer, der sich in den Felsspalten absetzt. |
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| Ohne Wasser ist der Strand sicher super... |
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| Wir finden jede Menge Muscheln. |
Endlich ist das Wasser soweit zurückgegangen, dass Meike und ich uns in die Fluten wagen. Das Wasser ist flach und warm und klar - sehr schön. Allerdings bleiben wir nahe am Strand, denn zu dieser Jahreszeit gibt es wohl ein paar Quallen, die sich ab und zu Richtung Land verirren. Wir haben Glück und stoßen auf keine.
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| Langsam zieht sich das Wasser zurück. |
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| Wir laufen zurück zum Hauptstrand und entdecken interessante Wurzelformationen und Auswüchse. |
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| Abenteuerliche Abstiege machen die kurze Wanderung recht spannend. |
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| Keine durchgerosteten Stellen - alles gut! |
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| Zurück am Strand müssen wir uns erstmal ein Plätzchen suchen. |
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| Es ist langes Wochenende und viele Thais sind mit Familien und Freunden hergekommen. |
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| Die meisten Thais sitzen komplett angezogen am Strand und gehen auch so ins Wasser. Außerdem wird immer und überall gegrillt und gegessen. |
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| Wir machen es ihnen gleich und holen uns an den Ständen Mango, Eiskaffee und Grillhuhn. |
Am Abend gehen wir noch im Good View Restaurant essen. Die kleine Hütte ist zweistöckig und oben, wo wir sitzen, ist auch noch ein abgetrennter Bereich für Thai-Massagen, hier kann die ganze Familie arbeiten. Das Essen ist überraschend lecker und wir kommen mit den vier Damen ins Gespräch, da wir sie auf die Musik ansprechen, mit der wir beschallt werden. Schnell stellt sich heraus, dass die beliebte Sängerin Nikki (Nicole Theriault) hier viele Fans hat und wir dürfen noch kurz ins Album reinhören.
Am nächsten Tag wollen wir uns noch ein bisschen in Hua Hin, dem ältesten Seebad Thailands, umschauen. Der Ort ist unglaublich touristisch und Dank vieler Hochhäuser auch nicht wirklich attraktiv, aber die Königsfamilie hat dort seit den 1920er Jahren ihre Sommerresidenz. Außerdem ist vor allem Hua Hins Bahnhof bekannt, erstens, weil hier der Bau der Eisenbahnstrecke Bangkok - Singapur begann und zweitens, weil hier ein hübscher Pavillon steht, der als Wartesaal oder Empfangsraum ausschließlich für die Königsfamilie genutzt wurde.
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| Natürlich sind sie Seitenwände des Pavillons zur Zeit mit Bildern des verstorbenen Königs tapeziert. |
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| Aber hübsch ist er wirklich sehr. |
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| Im Hintergrund ist das Bahnhofsgebäude für die anderen Reisenden zu sehen. |
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| Hier ist eine Menge los, aber wir fahren wieder mit dem Minibus zurück nach Bangkok - ist zwar nicht ganz so royal, aber dafür viel schneller als mit dem Zug. |
Vom Bahnhof aus spazieren wir gemütlich ein bisschen die Straße entlang und suchen ein nettes Café, bevor wir zurück zum Clock Tower müssen, von wo aus unser Bus fährt.
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| Die Motorradtaxifahrer können gar nicht verstehen, warum wir freiwillig zu Fuß gehen wollen, wenn wir doch auch hinten auf ihren Motorrädern sitzen könnten. |
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| Kleiner Schrein vor alten Zügen. |
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| Der Eingang zur städtischen Feuerwache. |
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| Das Nebenhaus auf dem Grundstück der Feuerwehr. Irgendwie hübsch, aber wir konnten nicht herausfinden, was das mal war. |
Auf unserem Weg kommen wir am Pony Café vorbei, einem total netten und sehr witzig eingerichteten Café mit Pony-Dekoration soweit das Auge reicht. Und besonders leckerem Kuchen.
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| Der Eingang zum Café - ich liebe diese Kitsch-Mischung zwischen Weihnachtsbaum und Königsschrein. |
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| Die Ponys gucken schon zum Fenster raus. |
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| Hinter dem Café ist eine derzeit verlassene Mall, die sich Dank ihrer Stimmung und Leere ganz großartig für Fotos eignet. |
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| Wir nehmen wieder im Minibus Platz, diesmal ist es irgendwie noch enger als auf der Hinfahrt, aber zumindest wissen wir jetzt, wo wir ankommen und dass wir uns auf alle Fälle ein Taxi von Sai Tai Mai nach Hause gönnen werden! |
Daheim in Bangkok angekommen wartet schon Christian auf uns, er ist am morgen gelandet und erzählt von Kälte und Glühwein und Weihnachtsmärkten in München... das klingt für uns grad alles ziemlich weit weg und recht exotisch. Ein bisschen Weihnachtsstimmung erleben wir aber abends auch noch bei der "Wish-upon-a-Star"-Aktion vor der EmQuartier Shopping Mall. Unzählige goldene und silberne Sterne hängen hier schon und auf jedem steht in verschiedensten Sprachen, was man sich und dem Rest der Welt fürs neue Jahr wünscht oder welche guten Vorsätze man verfolgen möchte.